Recht auf VergessenBundestags-Petition · 21. Wahlperiode Jetzt unterzeichnen
Bundestags-Petition · 21. Wahlperiode

Geheilt.
Und trotzdem
benachteiligt.

In Deutschland leben über 40.000 Menschen, die als Kind oder Jugendliche eine Krebserkrankung überstanden haben. 77 % von ihnen werden bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder Adoption benachteiligt — teils Jahrzehnte nach der Heilung. Wir fordern: das Recht, vergessen zu werden.

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Warum diese Petition?

Nach der Heilung beginnt das Leben — nicht die nächste Hürde.

Wer als Kind oder Jugendliche:r Krebs überlebt hat, trägt diese Diagnose oft ein Leben lang in der eigenen Akte mit. Mit konkreten Folgen — finanziell, beruflich, persönlich.

77%

Diskriminierung ist Realität

aller ehemals krebskranken Kinder und Jugendlichen in Deutschland erleben Benachteiligung — bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder Adoption. Teils Jahrzehnte nach der Heilung.

5Jahre

Medizinisch unbegründet

Nach fünf Jahren ohne Rückfall ähnelt das Rückfallrisiko dem der Allgemeinbevölkerung. Eine lebenslange Benachteiligung ist medizinisch nicht zu rechtfertigen.

15EU

Andere schützen — wir nicht

In 15 EU-Staaten gibt es bereits Gesetze oder Kodizes zum „Recht auf Vergessenwerden". Frankreich, Belgien, Spanien, Niederlande, Portugal … Deutschland fehlt.

Was wir fordern

Drei Forderungen an Bundesregierung und Bundestag.

Gesetzliches Recht auf Vergessenwerden

Krebserkrankungen dürfen nach 5 Jahren ohne Rückfall nicht mehr abgefragt oder gegen Betroffene verwendet werden. Bei Ersterkrankung unter 21 Jahren pauschal fünf Jahre.

Gleiche Chancen für alle Survivor

Gleichberechtigung bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung, Adoption und Pflege. Keine Zuschläge, keine Ausschlüsse, keine Ablehnungen wegen einer überstandenen Erkrankung.

EU-Richtlinie 2023/2225 umsetzen

Deutschland muss den europäischen Standard ambitioniert umsetzen und erweitern — über Mindestvorgaben hinaus, insbesondere bei Verbraucherkrediten bis 100.000 €.

Nach der Heilung beginnt das Leben — nicht die nächste Hürde.

Tobias Burggraf  ·  Initiator der Petition & Vater einer tapferen, kleinen Kämpferin
Stimmen aus der Petition

Echte Erfahrungen. Echte Konsequenzen.

Auszüge aus den Kommentaren von Unterzeichnenden auf openpetition.de.

„Ich selbst war mit 20 Jahren an Lymphdrüsenkrebs / Non-Hodgkin Lymphom erkrankt. Selbst 25 Jahre später und genesen werden mir Steine für meine Zukunft gelegt. Keine Versicherung nimmt mich, somit kann ich mich nicht für das Alter absichern."

A.
Anonyme Unterzeichnerin
Heute 45 · seit 25 Jahren geheilt

„Ich hatte selbst Krebs, als ich 3 Jahre alt war. Mittlerweile bin ich Studentin und habe keine Einschränkungen mehr in Bezug auf die Therapie. Ich führe ein ganz normales Leben — und es gibt keine Hinweise auf ein Rezidiv."

L.
Lena, 22
Studentin · 19 Jahre rezidivfrei

„Wir erleben oft, dass Patientinnen und Patienten wegen überstandener oder auch angeborener Erkrankung benachteiligt sind im Versicherungssystem. Sie tragen keine Schuld daran und sollten gleichberechtigt sein."

Dr
Behandelnde Ärztin
Onkologie · Stimme aus der Praxis
Hintergründe

Die Fakten — kurz und belegt.

Was Studien, Fachverbände und europäische Gesetzgeber zum „Recht auf Vergessenwerden" sagen.

40k+

Geheilte Survivor in Deutschland

Über 40.000 Menschen, die als Kinder oder Jugendliche eine Krebserkrankung überstanden haben — Tendenz steigend. Ein Erfolg moderner Medizin. [6]

2023

EU-Richtlinie 2023/2225

Die EU hat eine fünfjährige Frist für das Recht auf Vergessenwerden bei Verbraucherkrediten festgelegt. Deutschland muss sie ambitioniert umsetzen. [4]

2016

Frankreich als Vorbild

Frankreich führte das RTBF 2016 ein und verkürzte 2023 die Frist auf fünf Jahre. Spanien und Belgien folgen ab 2025. Italien, Niederlande, Portugal, Zypern: 5–10 Jahre. [1]

Belegte Wirkung

Studien aus Frankreich zeigen: Betroffene erhalten leichter Versicherungen, ihre finanzielle Belastung sinkt messbar. [5]

Europa: Stand 2025

FR BE NL DK ES PT IT LU IE CY EL DE CZ AT PL SK HU DEUTSCHLAND FEHLT.
Gesetzliche Regelung  ·  Frankreich, Belgien, Spanien, Portugal, Italien, Zypern u. a.
Freiwillige Branchenvereinbarung  ·  Dänemark, Niederlande, Luxemburg, Irland, Griechenland, Tschechien
Keine Regelung  ·  Deutschland
Quellen: [1] Survivor Deutschland — Positionspapier (2025) · [2] Hessing B. et al., J. Adolescent & Young Adult Oncology (2025) · [4] European Cancer Organisation, Positionspapier (2024) · [5] Studie Frankreich (2025) · [6] Deutsches Kinderkrebsregister 2022
Thematisierungen

In den Medien.

Das „Recht auf Vergessenwerden" wird seit Jahren über Verbände, Vereine und Medien gefordert. Eine Auswahl der jüngsten Berichterstattung.

Weitere Initiativen, die das Recht auf Vergessenwerden fordern
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Wir brauchen jede helfende Hand zur Verbreitung. Ob Social Media, ein Plakat in der Praxis oder das Gespräch am Küchentisch — jede Stimme zählt.

1

Unterzeichnen

Auf openpetition.de/rechtaufvergessen — dauert keine 60 Sekunden.

2

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Den Link mit Familie, Freund:innen, Kolleg:innen teilen — oder als Story posten.

3

Auslegen & Aufhängen

Plakate, Flyer und Aufsteller für Arztpraxen, Apotheken, Studios und Cafés — kostenlos zum Download.

Tobias und Rebecca Burggraf — Initiator:innen der Petition
Tobias & Rebecca
Wer wir sind

Eltern, die nicht schweigen wollten.

Wir sind Tobias & Rebecca Burggraf — Eltern einer ehemals an Krebs erkrankten Tochter und Initiatoren dieser Petition. Aus eigener, schmerzhafter Erfahrung kennen wir den Weg einer Krebserkrankung eines Kindes.

Wir möchten den Schwächsten in unserer Gesellschaft Gehör verschaffen — und für echte Gleichberechtigung sorgen. Wir fordern, dass das Recht auf Vergessenwerden endlich als Gesetz eingeführt wird. Für alle, die den Krebs überlebt haben.

Auch Initiatoren von „Haare auf Reisen"
Kontakt

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Wer gesund ist, hat ein Recht darauf, gleich behandelt zu werden.

Mit Ihrer Unterschrift bringen wir die Petition in den Deutschen Bundestag — und fordern ein Gesetz nach französischem Vorbild. Nach fünf Jahren tumorfreier Heilung gilt die Akte als geschlossen.

Petition unterzeichnen
www.recht-auf-vergessen.de