„Ich selbst war mit 20 Jahren an Lymphdrüsenkrebs / Non-Hodgkin Lymphom erkrankt. Selbst 25 Jahre später und genesen werden mir Steine für meine Zukunft gelegt. Keine Versicherung nimmt mich, somit kann ich mich nicht für das Alter absichern."
Recht auf VergessenBundestags-Petition · 21. Wahlperiode
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In Deutschland leben über 40.000 Menschen, die als Kind oder Jugendliche eine Krebserkrankung überstanden haben. 77 % von ihnen werden bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder Adoption benachteiligt — teils Jahrzehnte nach der Heilung. Wir fordern: das Recht, vergessen zu werden.
Wer als Kind oder Jugendliche:r Krebs überlebt hat, trägt diese Diagnose oft ein Leben lang in der eigenen Akte mit. Mit konkreten Folgen — finanziell, beruflich, persönlich.
aller ehemals krebskranken Kinder und Jugendlichen in Deutschland erleben Benachteiligung — bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder Adoption. Teils Jahrzehnte nach der Heilung.
Nach fünf Jahren ohne Rückfall ähnelt das Rückfallrisiko dem der Allgemeinbevölkerung. Eine lebenslange Benachteiligung ist medizinisch nicht zu rechtfertigen.
In 15 EU-Staaten gibt es bereits Gesetze oder Kodizes zum „Recht auf Vergessenwerden". Frankreich, Belgien, Spanien, Niederlande, Portugal … Deutschland fehlt.
Krebserkrankungen dürfen nach 5 Jahren ohne Rückfall nicht mehr abgefragt oder gegen Betroffene verwendet werden. Bei Ersterkrankung unter 21 Jahren pauschal fünf Jahre.
Gleichberechtigung bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung, Adoption und Pflege. Keine Zuschläge, keine Ausschlüsse, keine Ablehnungen wegen einer überstandenen Erkrankung.
Deutschland muss den europäischen Standard ambitioniert umsetzen und erweitern — über Mindestvorgaben hinaus, insbesondere bei Verbraucherkrediten bis 100.000 €.
„Nach der Heilung beginnt das Leben — nicht die nächste Hürde.
Tobias Burggraf · Initiator der Petition & Vater einer tapferen, kleinen Kämpferin
Auszüge aus den Kommentaren von Unterzeichnenden auf openpetition.de.
„Ich selbst war mit 20 Jahren an Lymphdrüsenkrebs / Non-Hodgkin Lymphom erkrankt. Selbst 25 Jahre später und genesen werden mir Steine für meine Zukunft gelegt. Keine Versicherung nimmt mich, somit kann ich mich nicht für das Alter absichern."
„Ich hatte selbst Krebs, als ich 3 Jahre alt war. Mittlerweile bin ich Studentin und habe keine Einschränkungen mehr in Bezug auf die Therapie. Ich führe ein ganz normales Leben — und es gibt keine Hinweise auf ein Rezidiv."
„Wir erleben oft, dass Patientinnen und Patienten wegen überstandener oder auch angeborener Erkrankung benachteiligt sind im Versicherungssystem. Sie tragen keine Schuld daran und sollten gleichberechtigt sein."
Was Studien, Fachverbände und europäische Gesetzgeber zum „Recht auf Vergessenwerden" sagen.
Über 40.000 Menschen, die als Kinder oder Jugendliche eine Krebserkrankung überstanden haben — Tendenz steigend. Ein Erfolg moderner Medizin. [6]
Die EU hat eine fünfjährige Frist für das Recht auf Vergessenwerden bei Verbraucherkrediten festgelegt. Deutschland muss sie ambitioniert umsetzen. [4]
Frankreich führte das RTBF 2016 ein und verkürzte 2023 die Frist auf fünf Jahre. Spanien und Belgien folgen ab 2025. Italien, Niederlande, Portugal, Zypern: 5–10 Jahre. [1]
Studien aus Frankreich zeigen: Betroffene erhalten leichter Versicherungen, ihre finanzielle Belastung sinkt messbar. [5]
Das „Recht auf Vergessenwerden" wird seit Jahren über Verbände, Vereine und Medien gefordert. Eine Auswahl der jüngsten Berichterstattung.
Mitautor des Positionspapiers — seit Jahren an vorderster Front beim Thema „Recht auf Vergessenwerden".
Mitautor des Positionspapiers und Dachverband der Elternvereine.
Setzt sich bereits seit vielen Jahren für das „Recht auf Vergessenwerden" ein.
Wir brauchen jede helfende Hand zur Verbreitung. Ob Social Media, ein Plakat in der Praxis oder das Gespräch am Küchentisch — jede Stimme zählt.
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Wir sind Tobias & Rebecca Burggraf — Eltern einer ehemals an Krebs erkrankten Tochter und Initiatoren dieser Petition. Aus eigener, schmerzhafter Erfahrung kennen wir den Weg einer Krebserkrankung eines Kindes.
Wir möchten den Schwächsten in unserer Gesellschaft Gehör verschaffen — und für echte Gleichberechtigung sorgen. Wir fordern, dass das Recht auf Vergessenwerden endlich als Gesetz eingeführt wird. Für alle, die den Krebs überlebt haben.
Auch Initiatoren von „Haare auf Reisen"
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Mit Ihrer Unterschrift bringen wir die Petition in den Deutschen Bundestag — und fordern ein Gesetz nach französischem Vorbild. Nach fünf Jahren tumorfreier Heilung gilt die Akte als geschlossen.
Petition unterzeichnenwww.recht-auf-vergessen.de